Bild von lecker angerichteten Stillkugeln

Was sind eigentlich Stillkugeln und wozu brauchst du sie?

Als ich das erste mal von Stillkugeln hörte, dachte ich zunächst erst mal kleine Globulis, die meine Milchmenge erhöhen. Das ist natürlich nicht mal knapp vorbei am Thema gewesen.

Stillkugeln sind kleine, gesunde (selbstgemachte oder gekaufte) Snacks, die nicht nur sättigen und dich mit wichtigen Zutaten versorgen, sondern auch deine Milchmenge steigern können. Bekannt sind sie auch als Milchbildungskugeln, Energy Bites, Biss Balls oder auch als Stillriegel, wenn man sie einfach in einer anderen Form herstellt.

Besonders in der ersten Zeit mit Baby kommt man tatsächlich öfter mal nicht zum Essen und wenn dann hat man meist nur eine Hand frei bzw bleibt das mit dem gesunden Essen ab und zu einfach auf der Strecke. Statt der obligatorischen Kekspackung im Beistellbettchen bieten sich hier super sinnvoll diese kleinen Power-Pralinchen an.

Wie lange halten sich die Stillkugeln und wie sollten sie gelagert werden?

Wenn du dich nun also entscheidest selber Kugeln herzustellen, ist es sicher gut zu wissen, dass du bei richtiger Lagerung auch eine größere Menge herstellen kannst, damit du nicht ständig neuen Stillkugeln machen musst. Wenn die Zutaten richtig verarbeiten wurden, sind deine Bliss Balls bis zu einem Monat haltbar. Am besten man stellt aus der Masse kleine Kugel oder Bites her, die sich auch gut einfrieren lassen. Dann kann man je nach Bedarf immer wieder welche auftauen.

Ansonsten empfiehlt es sich generell die Stillkugeln in einer verschließbaren Dose (am besten aus Glas oder auch eine Keksdose aus Blech) zu lagern und im Kühlschrank aufzubewahren. So stellt man die kühle und trockene Lagerung sicher.

Tipp: Ghee, also Butterschmalz statt Butter benutzen - das erhöht die Haltbarkeit. 

Stillkugeln zubereiten - ein Rezept ohne Datteln

Am besten beginnt man mit der Herstelling der Energy Bites schon direkt in der Schwangerschaft (zum Ende hin empfiehlt sich dann aber ein Rezept mit Datteln). Besonders in den Wochen vorm Entbindungstermin haben die meisten ja ein mehr bisschen Zeit für sich. Warum also nicht einfach ein paar Varianten der Stillkugeln ausprobieren und schauen was einem am besten schmeckt.

Allerdings muss ich ehrlich gestehen, dass ich das Stillkugeln machen am Ende meiner Schwangerschaft ziemlich mühsam fand. Anschließend war ich im Wochenbett dann aber sooooo froh darüber, dass ich einen schönen Vorrat davon im Tiefkühler hatte, denn der Aufwand lohnt sich definitiv! Unten im Post findest du auch noch ein paar Ideen, die die Herstellung vereinfachen können, dann ist es schon nur noch halb so viel Arbeit :)

Zutaten: 

  • 500 g Hafer (am besten ganze Körner)
  • 500 g Gerste (am besten ganze Körner)
  • 100 g gemischte Nüsse 
  • 50 g Leinsamen
  • 300 g gekochter Reis (z.B. Risottoreis, spielt aber nicht so eine Rolle, nimm was du gerade zu Hause hast! Vom Vollkornreis würde ich eher abraten, da dieser mit Arsen belastet sein kann)
  • 250 g Butter
  • 100 g Kokosöl
  • 150 g Honig
  • 2.5 dl Wasser
  • 2 - 3 EL geriebener Ingwer (nur wenn du das magst... aber ich kann es sehr empfehlen. Ingwer regt die Milchbildung an und beugt Blähungen vor. Zudem wirkt er antibakteriell und entzündungshemmend - also super für dein Immunsystem!)
  • Evtl.: Kokos (geraspelt), Kakaopulver, Zimt (entweder in den Kugeln drin, oder um die fertigen Kugeln darin zu wenden.


So werden die Stillkugeln zubereitet: 

  1. Reis gemäß Verpackungsanleitung zubereiten, in eine grosse Schüssel geben. 
  2. Butter oder Kokosöl schmelzen, Honig dazu geben, alles gut mischen, beiseite stellen. 
  3. Gerste und Haferkörner in einer Pfanne oder Topf bei mittlerer bis hoher Hitze rösten bis sie fein duften und dann schroten - geht am besten in einem einigermassen starken Mixer / Blender. 
    Die Körner können aber auch in einem Bioladen geschrotet und erst danach geröstet werden. 
    Ebenfalls können Haferflocken und anstelle von Gerste Dinkelflocken (oder direkt eine Flockenmischung aus verschiedenen Getreide) verwendet werden - das ist definitiv die schnellste und einfachste Variante. 
    Getreide zum Reis geben.
  4. Nüsse ebenfalls kurz anrösten und im Mixer mittelfein zerkleinern. Falls du lieber sehr homogene Kugeln ohne gröbere Stückchen haben möchtest, dann kannst du anstelle der Nüsse auch Nussmus (z.B. Mandelmus) verwenden, dieses muss aber nicht mehr erwärmt werden!
    Nüsse zum Reis und dem Getreide geben. 
  5. Leinsamen zur Reis-Getreide-Nussmischung geben, gut vermischen. 
    Falls du gerne Ingwer, Zimt, Kakao oder Kokos möchtest, ebenfalls hier dazu geben. 
  6. Butter-Kokosöl-Honigmischung und Wasser zur Getreidemischung geben, alles sehr gut vermischen. 
  7. Masse ca. 1 Stunde zugedeckt stehen lassen, wenn es gerade sehr warm ist, dann besser im Kühlschrank. 
  8. Aus der Masse kleine Kugeln formen, optional in Kokos oder Kakao wenden, kühlen (wenn du sie innert ein, zwei Wochen essen wirst) oder sonst tiefkühlen (gut ein paar Monate haltbar).

  

Wenn's schneller / einfacher gehen soll: 

  • Anstelle Haferkörnern Haferflocken nehmen
  • Anstelle von Gerstenkörner andere Getreide in Flockenform nehmen, z.B. Dinkelflocken oder eine 5-Korn-Flockenmischung
  • Keine Kugeln formen (das fand ich zusammen mit dem rösten/schroten der Getreide das mühsamste), sondern Masse in Silikonformen drücken und kühl stellen (braucht erst noch weniger Platz im Tiefkühler, Geometrie und so ;) )

(Bild von Betty Bossi)

Hast du eine besondere Zutat, welche in deinen Stillkugeln nicht fehlen darf? Dann schreib es doch unten in die Kommentare!

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